No Name Kitchen


Die No Name Kitchen (NNK) unterstützt People on the move an den Grenzen der Europäischen Union. Seit Jahren versuchen dort Menschen Nacht für Nacht das sogenannte „Game“ – den Fluchtversuch Richtung Westeuropa.

Meine Aufgaben: Einkauf, Organisation und Verteilung von Hilfsgütern; Dokumentation sogenannter “Pushbacks”; Workshop-Veranstaltung


NNK versucht den großen Mangel an lokaler Unterstützung etwas auszugleichen, indem Verpflegung, Hygieneartikel und Kleidung an die Leute verteilt werden, die keinen Platz mehr in den schlecht ausgestatteten Refugee Camps finden und stattdessen in alten Fabriken oder umliegenden Wäldern unterkommen müssen.

Violence Reports


Darüber hinaus registrieren wir „Pushbacks“ – illegale Deportationen der EU, bei denen Menschen auf der Flucht Asyl verwehrt wird, jegliche Habseligkeiten genommen werden und oft brutalste Polizeigewalt erleiden.
Diese Art der Dokumentation ist eine Möglichkeit örtliche Menschenrechtsverletzungen zu bekämpfen, in dem die grausamen Geschehnisse somit nicht nur einer breiten Öffentlichkeit zugänglich gemacht werden, sondern auch bestimmte Muster autoritärer Repressionen nachvollzogen werden können.

→ Die ZEIT: Die Vergessenen von Una-Sana 

Designing the Balkan route


Anfang Mai veranstalte ich an der HTW Berlin ein Kurzzeitprojekt für das 4. Semester des Studiengangs Kommunikationsdesign. Darin möchte ich zusammen mit den Studierenden sowie Freiwilligen in Bosnien, Serbien und Kroatien Alltagsprobleme des jungen NGOs erkennen und direkte Lösungsansätze  entwickeln.
Ein Design-Sprint ist ein intensives 5-tägiges Workshop-Format. Innerhalb kürzester Zeit werden Probleme definiert, eine mögliche Lösung dafür gestaltet und im Anschluss getestet.